
Aus Sätzen gebaut
Am Mittag des 18. September ging kenala.de zum ersten Mal online: ein Name, ein paar Sätze, ein Hinweis auf mich. Kurz danach war mir das zu wenig. Wer von meinem LinkedIn-Beitrag kommen würde, stünde vor einem Schild und wüsste nicht, was dahinter passiert. Also habe ich gesagt: Nimm den Text von LinkedIn mit drauf, sonst versteht man das nicht.
Danach kam die Überschrift, so, wie ich sie formuliert habe: Alles ist im Fluss, in stetiger Veränderung und Entwicklung. Kenala ist Eure mitwachsende DNA. Dann zwei Illustrationen, eine mit mir, eine mit einem Kunden. Jede Runde begann mit einem Satz von mir und endete mit einer Vorschau.
Nicht alles saß beim ersten Mal. Die Bilder waren viel zu groß, und neben der Kundin standen drei kleine Linien, die Sprache zeigen sollten und nur unruhig machten. Für so etwas hole ich mir Hilfe aus dem eigenen Haus. Die Gestalterin hat die Seite nachgemessen und vorgeschlagen, die Bilder kleiner und an die Textkante zu setzen, mit Abständen, die sich aus der Zeilenhöhe ergeben. Die Linien sind wegretuschiert.
Dann fiel mir auf, dass die beiden Bilder zwei verschiedene Sandtöne hatten, keiner davon aus meiner Palette. Die müssen immer konsistent sein. Jetzt liegen beide auf demselben Sand, und das Verfahren dafür ist als kleines Werkzeug gespeichert, für alle Bilder, die noch kommen.
Zweimal zeigte der Browser nach dem Hochladen noch die alte Fassung, erst beim Layout, dann bei den Bildern. Die Seite war längst neu, nur der Browser hatte sich die alten Dateien gemerkt. Auch das ist jetzt dauerhaft gelöst: Stylesheet und Bilder bekommen eine Kennung, die sich ändert, sobald sich die Datei ändert.
Programmiert habe ich dabei keine Zeile. Ich habe gesprochen, hingesehen und entschieden. Online ging jede Runde erst, nachdem ich sie in meinem eigenen Terminal freigegeben hatte. So sieht Vibe Coding bei mir aus, und genau so ist Kenala für Kunden angelegt.
