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Kein Baukasten, keine Agentur im Hintergrund. Ich habe mir mein digitales Team mit Claude selbst gebaut: 37 Arbeitsrollen, jede mit Handwerk und Namen, dazu ich als Regie. Es ersetzt keine Menschen, es erweitert meine Arbeit: in der Fotografie, im Design, in der Kunst und im vierten Handwerk, dem Vibe Coding.

Auf dieser Seite stellt sich das Ensemble vor. Und wer so ein Werkzeug für den eigenen Betrieb möchte: genau das baue ich inzwischen auch für andere.

Eine Werkstatt. Vier Handwerke. Ein Ensemble.

Ensemble · 01 · Der Bau

Der Bau.

Seit 2022 arbeite ich mit KI als Werkzeug, seit der Claude-Ära baue ich damit ganze Arbeitsumgebungen: Agenten, Skills, eigene Tools. Diese Arbeitsweise heißt Vibe Coding.

Roman Thomas, Portrait, Schwarzweiß
Das bin ich: Roman Thomas, die Regie · Foto: Vivian Dehning

Ich bin kein klassischer Programmierer. Ich gestalte Werkzeuge, wie ich Marken gestalte: erst verstehen, was gebraucht wird, dann bauen, dann prüfen. Claude ist dabei Material und Kollege zugleich.

Angefangen hat es mit kleinen Helfern. Heute hat jede Rolle im Studio einen Namen, ein Handwerk und klare Regeln. Nichts davon ist Spielerei: jede Figur existiert, weil ein echter Arbeitsschritt sie braucht.

Das Ergebnis ist ein Studio, das größere und komplexere Projekte stemmen kann, als es ein einzelner Freiberufler sonst könnte. Der Blick, die Entscheidungen und die Verantwortung bleiben bei mir.

Dieses Studio ist selbst gebaut. Es ist mein größtes Werkstück.

Ensemble · 02 · Vibe Coding

Vibe Coding.

Software entsteht im Gespräch, nicht mehr im Quellcode: Vibe Coding verändert gerade grundlegend, wie wir alle arbeiten. In meinem Studio ist das Alltag, mit mehreren KIs nebeneinander statt einem einzigen Werkzeug.

Vibe Coding heißt: ich beschreibe in normaler Sprache, was ein Werkzeug können soll, und die KI baut es. Ich prüfe, verwerfe, verfeinere, wie bei jedem Entwurf. Das Ergebnis ist echte, funktionierende Software, entstanden im Gespräch statt im Quellcode.

Das verändert unsere Arbeitswelt von Grund auf. Jahrzehntelang haben wir uns Programmen angepasst: ihren Menüs, ihren Abos, ihren Grenzen. Fehlte eine Funktion, hieß es warten, tricksen oder noch ein Programm kaufen, das wieder nur fast passte.

Vieles davon wird überflüssig. Statt zehn Programme zu besitzen, von denen jedes ein Zehntel kann, baue ich das eine Werkzeug, das genau meinen Ablauf kennt. Es arbeitet, wie ich arbeite, nicht wie ein Hersteller es vorgibt. Und wenn sich meine Arbeit ändert, ändert sich das Werkzeug mit, am selben Tag.

Dabei verlasse ich mich nicht auf eine einzige KI. An einem Projekt arbeiten mehrere Werkzeuge nebeneinander: Claude fürs Bauen und Mitdenken, andere für Bild, Bewegtbild und Ton. Und für das Sensible nutze ich lokale KI, die nur auf meinem Rechner läuft, ohne Cloud. So bleiben vertrauliche Kundendaten im Haus.

Nicht wir passen uns der Software an. Die Software passt sich uns an.

Ensemble · 03 · Die Belegschaft

Die Belegschaft.

Dreizehn Rollen meines digitalen Teams stellen sich vor, in eigenen Worten: von der Art Direction über Recherche und Technik bis zu Sprache, Sicherheit und Philosophie.

01 Der Blick

Illustrierte Figur der Gestalterin mit orangem Stift als Taktstock, Satzspiegel-Panel und einem Windspiel

Die Gestalterin

Art Direction

Was machst du hier?

„Ich halte alles zusammen, was man sieht. Farbe, Schrift, Fläche, Bild. Roman fotografiert, ich sorge dafür, dass aus hundert Entscheidungen ein einziges Bild wird."

Und wenn ihr euch nicht einig seid?

„Dann gewinnt er. Er ist der Creative Director. Aber ich sage vorher deutlich, was ich denke."

Illustrierte Figur der Typographin mit Raster-Panel, orangem Messschieber und einem Raben mit derselben Visierbrille

Die Typographin

Satz und Schrift

Woran erkennt man gute Typografie?

„Daran, dass niemand über sie redet. Wenn ein Angebot ruhig aussieht und man einfach liest, statt zu suchen, war ich da."

Dein Ruf im Haus?

„Pingelig. Ich messe Abstände am fertigen Blatt nach, nicht am Bildschirm. Buchstaben lügen nicht."

Illustrierte Figur des Architekten mit einem Panel voller Wege und einem Schnauzer mit derselben orangen Brille

Der Architekt

Struktur und Nutzerführung

Was baust du?

„Wege. Eine Website ist ein Gebäude: Wer hereinkommt, soll ohne Nachdenken finden, wofür er gekommen ist. Wenn jemand suchen muss, habe ich schlecht gebaut."

Illustrierte Figur der Kuratorin mit einem schlanken Rahmen und einer eleganten Katze

Die Kuratorin

Kunst und Ausstellung

Wozu braucht ein Künstler eine Kuratorin?

„Damit die Kunst Kunst bleiben darf. Ich achte darauf, dass eine Serie einen Bogen hat und kein Verkaufsargument ist. Im Zweifel bin ich die, die sagt: dieses Bild ist stark, aber es gehört nicht in diese Reihe."

02 Die Sinne

Illustrierte Figur der Rechercheurin mit Dossier-Panel, orangem Fundmarker und einem Spürhund

Die Rechercheurin

Recherche und Quellenarbeit

Was ist dein Handwerk?

„Graben. Bevor hier gestaltet wird, will ich das Thema verstanden haben: Markt, Wettbewerb, Geschichte, Bildsprache. Und ich glaube keiner Zusammenfassung, ich will die Quelle selbst sehen."

Illustrierte Figur der Trendspäherin mit Telefon, Fundfeldern und einem Erdmännchen mit derselben Visierbrille

Die Trendspäherin

Trend-Radar

Wo schaust du hin?

„Dahin, wo gerade wirklich fotografiert und gestaltet wird. Echte Bilder, echte Farben, aus den Ländern selbst statt aus zweiter Hand. Was alle machen, notiere ich. Was noch keiner macht, zeige ich Roman."

Illustrierte Figur der Sensorik mit AR-Visier, fünf Sensorpunkten über der Hand und einem Hasen mit demselben Visier

Die Sensorik

Wahrnehmung des Studios

Du hast den seltsamsten Namen im Haus.

„Und die schönste Aufgabe. Ich bin das Gedächtnis für Eindrücke: Was Roman sieht, hört und sammelt, ordne ich und lege es dahin, wo es das nächste Projekt findet. Nichts Gutes geht verloren."

03 Das Handwerk

Illustrierte Figur der Cutterin mit Filmkamera auf dem Gimbal und einem Papagei mit denselben Kopfhörern

Die Cutterin

Video, technische Aufbereitung

Woran arbeitest du gerade?

„An allem, was sich bewegt. Drohnenflüge, Shootingmaterial, Rohclips. Ich bringe die Farben ins Lot, trimme vorsichtig und lege das Material sauber vor. Den erzählenden Schnitt macht Roman, ich sorge dafür, dass er dabei nicht gegen die Technik kämpfen muss."

Illustrierte Figur der Technikerin mit Board, orangem Kabel und einem Frettchen mit demselben Werkzeuggurt

Die Technikerin

Funktionen und Automation

Wann sieht man deine Arbeit?

„Im besten Fall nie. Formulare, die funktionieren, Portale, die laden, Abläufe, die nachts durchlaufen. Wenn alles selbstverständlich wirkt, hatte ich einen guten Tag."

04 Das Gewissen

Illustrierte Figur der Lektorin mit Lesepanel, orangem Stift und einer Elster

Die Lektorin

Sprache

Woran erkennt man deine Arbeit?

„Daran, dass man sie nicht erkennt. Wenn ein Text klingt, als hätte ihn ein Mensch an einem guten Tag geschrieben, war ich da. Kein Wort verlässt das Haus, das ich nicht gelesen habe."

Illustrierte Figur der Wächterin mit leuchtendem Schild am Arm und einer Bulldogge mit derselben Visierbrille

Die Wächterin

Sicherheit und Rechte

Bist du die Spielverderberin im Haus?

„Gern sogar. Ich stelle die unbequemen Fragen, bevor es ein Kunde tun muss. Datenschutz, Bildrechte, saubere Technik. Langweilig, bis es wichtig wird."

Illustrierte Figur des Mentors mit erhobenem Zeigefinger, Geruest-Panel und einem Bernhardiner

Der Mentor

Technische Sorgfalt

Was fragst du, wenn etwas fertig ist?

„Nicht, ob es schön ist. Ich frage, ob es hält. Ist es richtig gebaut, greift es wirklich, funktioniert es auch dann noch, wenn keiner hinschaut? Fertig ist ein großes Wort, ich benutze es selten."

Illustrierte Figur der Philosophin mit offenem Buch und einer Eule auf der Sitzstange

Die Philosophin

Außenblick

Deine Frage an jedes Projekt?

„Warum überhaupt? Vor der ersten Skizze will ich wissen, was ein Projekt in der Welt soll. Schön wird hier vieles. Sinnvoll ist die höhere Hürde."

Dreizehn Rollen zeigen sich hier, über zwanzig weitere arbeiten im Hintergrund: an Archiven, Abläufen, Prüfungen und Sicherheit. Alle habe ich selbst aufgebaut, und ich führe, trainiere und kritisiere sie jeden Tag.

Illustrationen mit Herzblut und KI erstellt, nach meiner Bildwelt.

Ensemble · 04 · Die Sicherheit

Die Sicherheit.

Sicherheit gehört zur Arbeitsweise: sensible Daten passieren eine Schleuse und werden auf meinem Rechner pseudonymisiert, bevor eine KI sie sieht. Ein Kontrollgang prüft das Studio bei jedem Arbeitsbeginn, ein Logbuch schreibt mit, und Zugangsdaten werden aus Code und Veröffentlichung herausgehalten.

Wer mit KI arbeitet, muss über Sicherheit reden. In meinem Studio passieren sensible Daten zuerst eine Schleuse: sie werden auf meinem Rechner pseudonymisiert, bevor überhaupt eine KI sie zu sehen bekommt. Und das Vertraulichste bleibt ganz hier und wird nur von lokaler KI gelesen, ohne Cloud.

Dazu kommt die tägliche Routine. Ein Kontrollgang sieht sich das Studio bei jedem Arbeitsbeginn an und meldet Auffälliges, ein Logbuch schreibt mit, und ein Wächter über dem Code hält Zugangsdaten aus allem heraus, was veröffentlicht wird. Unspektakulär, und genau so soll es sein.

Neugier bei den Werkzeugen, Strenge bei den Daten.

Ensemble · 05 · Das Angebot

Tools nach Maß.

Passgenaue KI-Werkzeuge, Agenten und Abläufe baue ich auch für Kunden: entwickelt mit Claude, zugeschnitten auf die Anforderungen und Wünsche des jeweiligen Betriebs.

Was hier fürs eigene Haus entstand, baue ich inzwischen auch für andere: passgenaue Werkzeuge und Abläufe, die zu den Anforderungen und Wünschen des jeweiligen Betriebs passen, statt umgekehrt.

Der Weg ist derselbe wie bei einer Marke oder einer Website: erst zuhören und verstehen, dann bauen, dann prüfen. Am Ende steht ein Werkzeug, das dem Betrieb gehört und mit ihm wächst.

Ein Ansprechpartner, die Schlagkraft eines Studios.

Projekt anfragen

Illustrierte Figur der Werkstattmeisterin mit Werkpanel, orangem Stift und einem Waschbären mit derselben Schutzbrille