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Notiz · 15. Juli 2026

[ku] 27/26 Kunst

Am Feuer in Hämeenlinna, eine Nacht ohne Dunkelheit.

Mann erzählt mit offenen Händen an einer Feuerschale im Garten, im Hintergrund ein Holzhaus

Abendrunde in Rolfs Garten, bevor das Feuer angeht.

Nummer
J27 / 27/26
Sparte
Kunst
Datum
15. Juli 2026

In wenigen Tagen habe ich mehr neue Menschen getroffen als zu Hause in zwei Jahren. Nichts davon war Zufall, eher eine Kette offener Türen.

Ein Netz, das weiter reicht als geplant

In wenigen Tagen in Hämeenlinna habe ich mehr neue Menschen getroffen als zu Hause in zwei Jahren. Die meisten scheinbar durch Zufall, aber beim Schreiben merke ich, dass das Wort nicht stimmt. Es war eher eine Kette offener Türen. Die erste wurde vor vielen Jahren in Hannover geöffnet, beim Round Table, einem Serviceclub, dessen Motto bis heute drei Worte sind: Adopt, Adapt, Improve. Über diesen Faden bestand seit Jahren Kontakt nach Lappeenranta, und von dort kam ich an Ville und Rolf, die ersten Besucher meiner Ausstellung.

Mann erzählt mit offenen Händen an einer Feuerschale im Garten, im Hintergrund ein Holzhaus
Am Feuer in Rolfs Garten. Ein Gespräch, das lange nach Mitternacht noch hell war.

Eine Nacht ohne Dunkelheit

An diesem Abend, am Feuer, unter einem Himmel, der nicht dunkel werden wollte, fiel ein finnisches Wort: yötön yö, die nachtlose Nacht. Hämeenlinna liegt auf 61 Grad Nord, die Sonne ging kurz vor elf unter, und richtig dunkel wurde es danach nicht mehr, nur ein langes, warmes Dämmern bis zum Morgen. Genau in dieser Nacht habe ich verstanden, warum meine Serie Heimat so heißt, wie sie heißt.

Rotes Haus mit grünem Blechdach und Erker, davor Gartenliegen und ein gedeckter Tisch
Der Tisch ist gedeckt, der Abend kann kommen.

Wer der Heiler am Feuer war, was er über Energie erzählte und wie sich der Kreis am Ende schloss, habe ich ausführlich im Magazin aufgeschrieben.

Die ganze Geschichte im Magazin lesen
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J26
14.07.26 · Kunst
Dia de los Muertos and Sexy Carvings Art, Verkatehdas Hämeenlinna.
Ein dunkler Saal, Skelette auf Motorrädern, geschnitzte Figuren und ein Altar für die Toten. Ich stand davor und wusste zuerst nicht, wessen Fest das eigentlich ist.