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Notiz · 1. Juli 2026

[de] 16/26 Design

Vibe Coding. Websites, die Dir gehören.

Nummer
J16 / 16/26
Sparte
Design
Datum
1. Juli 2026

Ich baue Websites nicht mehr aus Bausteinen zusammen, ich baue sie über Sprache. Das nennt man Vibe Coding. Die Seite wird schnell, sicher, und am Ende gehört sie Dir.

Die Werkstatt hinter der Website. Ein Ensemble aus Rollen, jede mit eigenem Handwerk.

Bauen über Sprache

Die meisten Websites entstehen bis heute in Baukästen. Man setzt Blöcke übereinander, installiert ein Werkzeug hier, ein Zusatzmodul da, und irgendwann läuft eine Seite, die niemand mehr ganz versteht. Ich arbeite anders. Ich beschreibe in normaler Sprache, was die Seite sein soll, und baue sie mit Claude Code Schritt für Schritt auf. Diese Arbeitsweise nennt man Vibe Coding. Bauen über Sprache, nicht über Klicken.

Das klingt bequem, ist aber vor allem genau. Jede Entscheidung wird ausgesprochen, bevor sie gebaut wird. Nichts liegt in einem fremden System, das man nur mieten darf.

Bauen über Sprache heißt nicht weniger Kontrolle, sondern mehr.

Struktur, Bild und Haltung. Drei Rollen, die an jeder Seite mitarbeiten.

Warum die alten Seiten müde sind

Drei bis sechs Sekunden Ladezeit sind bei klassischen Baukasten-Seiten normal. Jede Sekunde kostet Besucher und Platz im Ranking. Dazu kommt die Wartung. Datenbank, Login, Zusatzmodule, alles will gepflegt und abgesichert werden, sonst wird es zum Einfallstor. Am Ende zahlt man für Verträge, die es nur gibt, damit nichts kaputtgeht.

Was ich stattdessen baue, ist schlank. Keine Datenbank, kein Login im Vordergrund, keine Zusatzmodule. Die üblichen Angriffsarten greifen bei dieser Bauweise gar nicht erst. Und die Seite lädt in der Regel unter einer Sekunde, weltweit.

Die Seite gehört Dir

Das ist mir das Wichtigste. Am Ende gehört Dir alles: die Seite, der Code, alle Zugänge. Du bist nie an mich gebunden. Dazu bekommst Du eine KI-Datei zu Deiner Website. Mit ihr sagst Du Deiner eigenen KI in normalen Worten, was sich ändern soll, und sie setzt es um. Wer mag, gibt die Pflege ganz an mich ab, muss es aber nicht.

Die Cutterin. Wenn Bewegtbild dazukommt, schneidet sie den Takt.

Ein Studio, kein einzelnes Werkzeug

Über die Sprache eine Seite entstehen zu lassen, kann heute fast jeder. Der Unterschied liegt in der Werkstatt dahinter. Ich arbeite nicht mit anonymer Technik, sondern mit einem festen Ensemble aus Rollen, jede mit ihrem eigenen Handwerk und ihrem eigenen Namen. Die Farbgeberin entwickelt die Farbwelt, der Architekt ordnet Struktur und Wege, die Bildredakteurin sitzt am Leuchttisch für die Fotos. Die Kuratorin achtet auf Haltung und Auswahl, der Wächter prüft Datenschutz und Sicherheit, die Cutterin schneidet das Bewegtbild, und der Chronist hält fest, was entschieden wurde.

Für jede Website wird dieses Studio eigens eingerichtet. Während andere mit einer KI ein wenig herumtippen, läuft Deine Seite bei mir durch ein eingespieltes Team. Das ist der Unterschied zwischen einem Werkzeug und einer Werkstatt.

Illustrierte Figur der Farbgeberin mit Farbfächer und einem Chamäleon Die Farbgeberin Farbe und Stimmung
Illustrierte Figur des Architekten mit Bauplan und einem Schnauzer mit Brille Der Architekt Struktur und Wege
Illustrierte Figur der Bildredakteurin mit Kamera und einer Katze Die Bildredakteurin Fotohandwerk
Illustrierte Figur der Kuratorin mit Bilderrahmen und einer eleganten Katze Die Kuratorin Haltung und Auswahl
Illustrierte Figur des Wächters mit Schlüsseln und einer Bulldogge Der Wächter Datenschutz und Sicherheit
Illustrierte Figur der Cutterin mit Filmstreifen und einem Papagei mit Kopfhörern Die Cutterin Bewegtbild
Illustrierte Figur des Chronisten mit Buch und einer Schildkröte mit Brille Der Chronist Dokumentation
Das Studio als Ensemble. Sieben Rollen, ein Handwerk. Illustrationen mit KI gestaltet, nach meiner Bildwelt.

Handwerk mit neuen Werkzeugen

Für mich ist das kein Bruch, sondern dieselbe Haltung wie in Fotografie und Design. Die Werkzeuge ändern sich, der Blick bleibt. Die KI kann etwas, das ich allein nicht so schnell kann, aber sie nimmt mir die Entscheidung nicht ab. Was bleibt und was weg muss, das entscheide weiter ich.

Wenige Dinge, dafür genau. Das gilt für ein Logo, für ein Bild, und es gilt für eine Website.

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Auch dort, wo meine Bilder nicht mehr fotografisch entstehen, bleibt die Frage dieselbe.