Notiz · 28. Mai 2026
[de] 04/26 Studio
Bild. Raum. Identität.
Aus der Serie Hidden Places · Roman Thomas
Drei Felder, ein Blick. Wie Fotografie, Kunst und Gestaltung bei mir zusammengehören und warum Bild, Raum und Identität die Klammer darüber bilden.
Drei Welten, ein Blick
Ich arbeite in drei Feldern. In der Fotografie, in freien künstlerischen Serien und in der Gestaltung visueller Systeme. Von außen sieht das nach drei Berufen aus. Für mich ist es einer.
Was die Felder verbindet, ist die Art zu sehen. Ich achte auf Strukturen, auf Licht, auf das, was zwischen den Dingen liegt. Ob ich einen Bau fotografiere, eine Serie entwickle oder eine Marke gestalte, die Frage bleibt dieselbe. Was im Bild funktioniert, und was kann weg.
Was die drei Worte meinen
Drei Begriffe halten das zusammen. Das Bild ist das Ergebnis, der Moment, der bleibt. Der Raum ist das, worin Bilder entstehen, gebaut oder gewachsen, eng oder weit. Die Identität ist das, was ein Ort, eine Marke oder ein Mensch im Bild von sich zeigt.
Ich wiederhole die drei Worte nicht, weil sie gut klingen. Ich arbeite an ihnen.
Eine Reihenfolge, kein Schlagwort
Bild, Raum, Identität ist keine Formel für die Außenwirkung. Es ist die Reihenfolge, in der ich sehe. Zuerst das Bild, dann der Raum, in dem es steht, dann die Identität, die daraus spricht. In jeder Aufnahme, in jeder Serie, in jedem Entwurf.