Notiz · 21. Juli 2026
[ku] 35/26 Kunst
Der Moment, in dem die Bilder anfangen zu leben.
Die helle Wand mit den gerahmten Arbeiten, davor der Text zur Ausstellung.
Am Rechner sind es Dateien. An der Wand sind es Bilder. Diesen Zeitpunkt liebe ich wohl am meisten.
Erst an der Wand
Heute habe ich die fertig gerahmten Bilder bei Anu abgeholt und war begeistert. Den ganzen Tag sieht man sie am Rechner, druckt sie klein aus, um einen ersten Überblick zu bekommen: was funktioniert, was zusammengehört. Und dann hängen sie in einem schlichten Passepartout an der Wand und fangen an zu leben. Das harte Aussortieren hat man hinter sich, jetzt dürfen sie sich zeigen und ihre Geschichte erzählen.
Ich lasse sie hier
Es ist nur eine kleine Auswahl, extra für Hämeenlinna gedruckt und gerahmt. Ich lasse sie hier zurück, in der Hoffnung, dass sie zum Nachdenken anregt, Freude bereitet oder an die erinnert, die längst vergangen sind. Denn erst im Sehen und im Sprechen darüber entfaltet sich das ganze Wunder der Kunst. Manchmal treffen sich zwei Innenwelten und beginnen zu leuchten. Dieses Leuchten in den Augen der Betrachterinnen und Betrachter ist das, was mich immer wieder berührt.
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